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Haus mit Loxone gekauft – und jetzt? So übernehmen Sie eine bestehende Anlage
Sie haben ein Haus mit Loxone-Anlage gekauft oder Ihr bisheriger Partner ist nicht mehr erreichbar? Zugänge, Bestandsaufnahme, Backup und Optimierung Schritt für Schritt.
Rico Schoch5 Min. Lesezeit
Das Haus ist gekauft, die Schlüssel sind übergeben – und an der Wand hängen Loxone-Taster, deren Programmierung niemand erklärt hat. Oder: Ihr bisheriger Elektriker ist in Rente, und niemand kennt Ihre Anlage. Beides kommt häufiger vor, als man denkt.
Schritt 1: Zugänge sichern
Klären Sie so früh wie möglich – idealerweise schon vor dem Kauf:
- Gibt es einen Admin-Zugang zum Miniserver?
- Existiert ein Backup der Konfiguration?
- Gibt es eine Dokumentation (Raumliste, Klemmplan)?
Schritt 2: Bestandsaufnahme
Welche Hardware ist verbaut, in welchem Zustand, mit welcher Firmware? Welche Automatiken sind programmiert – und welche davon ergeben für Sie überhaupt Sinn?
Schritt 3: Sicherheit herstellen
Alte Benutzer entfernen, Passwörter ändern, Fernzugriff neu einrichten. Sie wollen nicht, dass Vorbesitzer oder ehemalige Dienstleister noch Zugriff haben.
Schritt 4: Auf Sie zuschneiden
Jetzt wird es schön: Szenen für Ihren Alltag, Zeitpläne für Ihre Familie, vielleicht die Wallbox, die der Vorbesitzer noch nicht hatte.
Unser Loxone-Check
Genau diese Schritte bündeln wir im Loxone-Check für Bestandsanlagen: Bestandsaufnahme, Konfigurations-Audit, Sicherung, Dokumentation und ein priorisierter Maßnahmenplan. Auf Wunsch auch als Zweitmeinung vor dem Hauskauf.
Häufige Fragen
Was, wenn ich keine Zugangsdaten habe?
Dann ist in der Regel ein Zurücksetzen des Miniservers nötig. Die bestehende Programmierung geht dabei verloren, sofern kein Backup existiert. Wir klären vorab mit Ihnen, welcher Weg sinnvoll ist.
Kann ich die Anlage einfach so weiterbenutzen?
Ja, sie funktioniert weiter. Aber Zeitpläne, Benutzer und Szenen sind auf die Vorbesitzer zugeschnitten – und ohne Zugang können Sie nichts ändern oder aktualisieren.